Ablauf des Moduls
18:00 – 18:10 Begrüßung – Was gibt es Neues in der Diabetologie, Fragen (Prof. Peter Schwarz)
18:10 – 18:55 Diabetisches Fußsyndrom: diagnostische Aspekte (Dr. Rietzsch)
18:55 – 19:40 Diabetisches Fußsyndrom: therapeutische Möglichkeiten (Dr. Rietzsch)
19:40 – 19:55 Diskussion der Vorträge
19:55 – 20:00 Fragen und Verabschiedung
Inhaltliche Beschreibung
Gesunde Füße bedeuten mehr Lebensqualität – gerade bei Diabetes!
Das Diabetische Fußsyndrom steht als Begriff in der Diabetologie als eine immer wieder sehr problematisch und sehr komplex zu erlebende Folgeerkrankung. Die diabetische Stoffwechselstörung steht am Anfang einer Kausalkette multipler Veränderungen an verschiedenen Organen. Am Fuß treffen zunehmender Verlust der Nervenfunktion, Durchblutungsstörungen, Veränderungen im Bindegewebe und der Haut zusammen und verursachen Veränderungen mit Krankheitswert, die in eine Katastrophe, einer Fußläsion führen und nicht selten zu Anlass zur Durchführung einer Amputation bieten.
Diese Veranstaltung thematisiert das Diabetische Fußsyndrom als Komplikation bei Menschen mit Diabetes mellitus. Dr. med. Hannes Rietzsch erklärt, wie es zu diesem Krankheitsbild kommen kann, wie die Therapiemöglichkeiten momentan aussehen und was präventiv getan werden kann. Er veranschaulicht die Folgen und Ausprägungen von diabetischen Füßen und ermöglicht uns Einblicke in seine tägliche Praxis mit Diabetespatienten.
Die möglichen Behandlungen des diabetischen Fußsyndroms vor Eintreten der Läsion hat überzeugende Vorteile für die Patienten. Die Behandlung der Läsion erfordert interdisziplinäres Handeln mit viel Kompetenz und auch Erfahrung. Die Nachsorge zur Rezidivvermeidung stellt das Betreuungssystem vor komplexe Aufgaben. In dem Refresher soll der Bogen von Prophylaxe über Therapie zur lebenslangen Nachsorge dargestellt werden.
Anschließend besteht wieder die Möglichkeit, mit dem Referenten und den Teilnehmern über das besprochene Thema in den Austausch zu kommen. Prof. Peter Schwarz begleitet die gesamte Veranstaltung und abschließende Diskussion in seiner Position als wissenschaftlicher Leiter.